Donnerstag, 16. Juli 2009

Basarbericht

So, meine kleine Blogabstinenz ist beendet und ich liefere euch als erstes mal den Bericht und die Fotos von meinem Basar nach, der am vergangenen Sonntag war.

Im Eingangsbereich des Gemeindezentrums, in dem aufgrund des nicht so eindeutigen Wetters das Café stattfand, hatte man für mich einen Tisch aufgebaut, auf dem ich dann meine Basteleien ausgebreitet habe.



Ich hatte fast Mühe, alles auf der Fläche unterzubringen.
Die Socken hatte ich in drei Körben untergebracht, getrennt nach Socken aus handgefärbter Wolle, Erwachsenen- und Kindersocken.


Die anderen Basteleien hatte ich auf der Tischdecke angeordnet.....


....oder in Körbchen einsortiert.
Auch der Kartenständer kam zum Einsatz.


Die Teebeutelbüchlein, die übrigens am besten ankamen, hatten eine extra Box bekommen (die Anleitung dafür stammt von Billes Bastelecke.


Meinen Holunderblütensirup hatte ich in Flaschen abgefüllt und mit Schleife und Fotoanhänger versehen.


Minisöckchen-Schlüsselanhänger gab es auch.


Jeder Käufer (von denen es leider nicht allzu viele gab), durfte einmal in den Korb greifen und sich eine der kleine gefalteten Tütchen aussuchen.


Die Faltanleitung hierfür hab ich mal beim Bastelbienchen gelernt und konnte damit endlich einigen Papierresten zu Leibe rücken.


Leider war ich von der Resonanz ziemlich enttäuscht, ich hätte mir doch zumindestens gewünscht, dass nicht so viele Leute meinen Stand einfach ignorieren würden.
Andere fanden meine Sachen zwar toll, kauften aber trotzdem nichts ein (allerdings ist das in der heutigen Zeit ja fast schon normal, wir Bastler betreiben einfach eine brotlose Kunst).

So war der Erlös auch leider nicht mal dreistellig und ich konnte für Soshana nicht so viel spenden, wie ich es gern getan hätte.

Gertraud, ich hoffe, du freust dich trotzdem, und wir haben ja schon ausgemacht, es im Herbst nochmal zu versuchen.
Zumindestens Socken gehen dann vielleicht besser (denn wer braucht schon im Hochsommer was Wärmendes für die Füße...).

In diesem Sinne hoffe ich, nun auch wieder etwas mehr Zeit für mein Blog zu haben, heute morgen habe ich zumindestens die kürzlich fertig gestellten Stricksachen fotografiert, und auch meinen wuchernden Balkon hab ich dieser Tage mal wieder abgelichtet.

Samstag, 11. Juli 2009

Ein kurzes Piep

Nachdem ich heute morgen schon um sieben aufgestanden bin
(und das an meinem freien Tag!), da wir endlich mal wieder ein Familienfrühstück machen wollten und meine Männer um acht schon zur Fußballstadtmeisterschaft losgedüst sind, hatte ich nun den ganzen Tag für mich *freu und genieß*.
Zunächst habe ich die Sachen für den Basar morgen zusammengepackt (im Wohnzimmer stehen ziemlich viele Kisten rum....) und anschließend haben ich endlich den ersten Zauberball von Schoppelwolle angestrickt, der hier schon seit einigen Monaten sein Dasein fristet. Eigentlich sollten es Socken werden, aber dann habe ich mich für eine Lochmuster-Schal entschieden:

Außerdem ist der erste schwarze Socken fertig geworden und den zweiten habe ich gleich begonnen.

Ein Mittagsschläfchen war sogar auch noch drin *grins*, das musste sein, denn auch heute hatte ich wieder Kopfschmerzen *seufz*, die sich allerdings inzwischen verkrümelt haben - oh Wunder!

Gleich läuft der Rest der Familie hier wieder ein, aber nur zum Duschen und Umziehen, denn wir sind heute abend noch zum Grillen eingeladen - drückt die Daumen, dass das Wetter hält!!

Freitag, 10. Juli 2009

Perlenkarten

Bei einem Shoppingsender habe ich mir mal wieder ein Kartenset bestellt.
Normalerweise bin ich nicht so der "Nachbastler", sondern warte eher, bis meine eigene Kreativität sich verselbstständigt, aber ab und an gefällt mir doch das eine oder andere, und dann bestelle ich auch mal.

In diesem Set waren die Karten mit den Sprüchen drauf schon vorgefertigt, die Perlen waren auch dabei, man musste sie nur noch an die vorgesehenen Plätze kleben.

Ich habe die Karten dann, sofern Platz dazu war, noch mit 3D-Bogen verziert.

Die Karten haben ein ganz glatte Oberfläche und sehen dadurch recht edel aus.


Ich finde, sie sind mal ganz was anderes und bin sehr gespannt, ob ich einige davon am Sonntag beim Basar verkaufen kann.


Ob ich übers Wochenende zum Bloggen kommen werde, weiß ich noch nicht, ich brauche dringend noch ein paar Stunden, um den Basar fertig vorzubereiten, der am Sonntag nachmittag statt findet.

Außerdem bin ich zur Zeit ziemlich computerfaul und muss mir unbedingt mal wieder Zeit nehmen, um die Seele baumeln zu lassen und abzuschalten, das schaffe ich im Moment nicht mal beim Basteln *grummel*.
Also bitte nicht böse sein, wenn ihr die nächsten Tage nicht so viel von mir hört, aber lange halte ich es ohne Computer sowieso nicht aus *smile*.

Mittwoch, 8. Juli 2009

Socken 36/2009

Eine Bekannte hat meiner Mutter zwei Riesentüten Wollreste für mich geschenkt, als sie von meinem Basarprojekt gehört hat.
Wobei, Reste ist gut, da sind teilweise noch ganze Knäule dabei...
Aus der Lana-Grossa-Wolle, die mich farblich gleich angelacht hab, ist dieses Restepaar entstanden:

Die Socken habe ich unten an der Spitze angefangen (der Anfang ist eine furchtbare Friemelei....), damit ich oben stricken konnte, soweit die Wolle reicht.


Die Farbkombination gefällt mir sehr gut, und die Socken sind ganz weich!

Dienstag, 7. Juli 2009

Pyramidenkarten

Für den Soshana-Basar am kommenden Sonntag habe ich in den letzten Wochen meine Kartenvorrat nochmal aufgestockt.


Die neue 3D-Pyramidentechnik gefällt mir besondes gut, und so sind einige schlichte, aber dennoch wirkungsvolle Karten in dieser Technik entstanden.


Verziert habe ich die Karten mit selbtklebenden Schrift- und Linienstickern.


Passend zum Motiv habe ich jeweils einen farbigen Karton auf den Kartenrohling geklebt, darauf dann ein etwas kleineres Stück Karton der Grundfarbe, und erst dann das 3D-Motiv.


Dadurch machen die Karten gleich viel mehr her, als wenn man das Motiv nur auf den Kartenrohling klebt.


Ich hoffe, es finden sich am Sonntag zahlreiche Käufer, die Gefallen an meinen Werken finden.

Montag, 6. Juli 2009

Hochzeitskarte

Das Wochenende war sehr arbeitsreich für mich, ich hatte Wochenenddienst und am Samstag war Tag der offenen Tür an meinem Arbeitsplatz, so dass ich erst heute wieder so richtig an den Computer komme.

Dafür hab ich eine Karte für euch in einer ganz ungewöhnlichen Form, die ich vor zwei Wochen zur Hochzeit verschenkt habe:


Die Anleitung stammt aus dem Buch "Edle Karten in Weiß" aus dem OZcreativ-Verlag.
Allerdings habe ich sie etwas abgewandelt.

Den Einsteckverschluss habe ich mit einem ganz besonders schönen Brad verziert, das sehr gut zu der Karte passt (aber leider hatte ich es nur in Silber, Gold wäre perfekt gewesen...).


In der "Tüte" steckt eine Karte, auf der die Glückwünsche stehen, und auf der Rückseite der Karte habe ich einen kleinen Umschlag für das Geldgeschenk befestigt.




Donnerstag, 2. Juli 2009

Erdbeerjoghurttorte

Da es mit dem Basteln und Handarbeiten zur Zeit nicht so recht voran gehen will, habe ich heute gleich nochmal ein (geniales!!) Rezept für euch, rechtzeitig zum Ende der Erbeersaison, nämlich eine Erdbeerjohgurttorte!



Zutaten für eine runde Torte:
ein Bisquitboden
*
250 g frische Erdbeeren
375 g Naturjoghurt
75 g Zucker
Saft von einer Zitrone
*
4 Blatt weiße Gelatine
*
1/8 Liter Sahne
*
etwas Sahne und ein paar Erdbeeren zum Verzieren

Alle, die Angst vor dem Hantieren mit Blattgelatine haben, sollten das einfach mal ausprobieren, so schwer ist es nicht, wenn man genau so vor geht, wie ich es beschrieben habe:



Zubereitung:

  • um den Bisquitboden einen Tortenring oder Springformrand stellen
  • Sahne steif schlagen und kühl stellen
  • Gelatine in einem Topf mit kaltem Wasser einweichen
  • Erdbeeren waschen, entstielen und pürieren
  • Joghurt, Erdbeerpüree, Zucker und Zitronensaft verrühren
  • Gelatine mit den Händen ausdrücken, mit etwas Wasser im Topf langsam erhitzen (die Masse darf auf gar keinen Fall kochen), wenn sie völlig flüssig ist, ein paar Esslöffel Joghurtmasse hineinrühren und das Gelatine-Joghurt-Gemisch sofort in die restliche Joghurtcreme einrühren, alles gut vermischen und kühl stellen
  • jetzt kommt es auf den richtigen Zeitpunkt an, immer wieder zum Kühlschrank gehen und mit einem Schneebesen testen, ob die Masse schon gestockt ist, sobald der Schneebesen "Straßen" in der Creme hinterlässt und der Rand deutlich zu stocken beginnt, die Sahne vorsichtig unter die Creme heben und diese dann sofort auf dem Bisquitboden verteilen
  • die Torte über Nacht kühl stellen, am nächsten Tag den Ring entfernen und die Torte verzieren




Die Torte schmeckt besonders an heißen Tagen wunderbar erfrischend!

Wer sich einen Vorrat an pürierten Erdbeeren einfriert, kann auch im Winter die Torte genießen!
Ich habe sie auch schon mit Himbeeren oder mit Pfirsichen aus der Dose zubereitet, auch das schmeckt sehr lecker!

Viel Spass beim Ausprobieren, lasst es euch schmecken!
Und für alle, die sich doch nicht an die Gelatine wagen, hab ich demnächst ein Rezept, das wirklich jeder kann!

Mittwoch, 1. Juli 2009

Der Holunderblütensirup ist fertig

Gestern habe ich endlich meinen Holunderblütensirup, den ich vor ein paar Wochen angesetzt haben, fertig gestellt. In diesem Beitrag gibt es alles Wissenswerte dazu.

So sieht der Sirup nun aus:

Ich habe ihn dann durch ein Haarsieb gegossen, um die groben Teile zu entfernen.

Eigentlich ist er so schon trinkbar, aber ich bin da ein bisschen pingelig und hab ihn gern ganz klar, so folgte dann noch die langwierige Prozedur des Filterns, die sich über einige Stunden mit mehrmaligem Filterwechsel hinzog. Aber man muss ja nur ab und an vorbeischauen und nachgießen, das Durchlaufen geht ja von allein.
Der fertige Sirup wird dann nochmal aufgekocht und in heiß ausgespülte Flaschen abgefüllt, so ist er mehrere Monate haltbar.
Mit Mineralwasser gemischt (das Mischungsverhältnis muss jeder selbst herausfinden) oder im Sekt schmeckt das wunderbar erfrischend!




Die Holunderblüten sowie die Orangen- und Zitronenscheiben hab ich wieder in das große Glas zurück gegeben.....



....und sie mit Essig übergossen (1 Teil Essig Essenz und 5 Teile Wasser mischen und darübergießen)




Diese Mischung nochmals für ein bis zwei Monate in den Kühlschrank stellen, dann erhält man nach dem Absieben einen wunderbar aromatischen Holunderessig!




Auf die Holunderbeeren, die es im Herbst gibt, bin ich nicht so scharf, obwohl der daraus gewonnene Saft sehr gut gegen Erkältung und Fieber wirkt und auch zu Gelee verarbeitet werden kann.




Aber auf die Blüten steh ich total, und dieses Jahr habe ich auch meiner Erdbeermarmelade ein wenig vom Holunderblütensirup zugefügt, das schmeckt superlecker!

Dienstag, 30. Juni 2009

Socken 35/2009

Gestern hatte ich euch die Socken aus der "Lagune" von Tausendschön gezeigt.
Den Rest der Wolle hab ich mit einer beigefarbenen Sockenwolle (ich glaube, sie war von Regia, bin mir aber nicht mehr ganz sicher) verpaart, die seit letztem Jahr ihr trauriges Dasein in der Restetüte fristete.


Entstanden sind Kindersocken in Größe 32.
Ich habe immer abgewechselt zwischen vier Reihen von der farbigen Wolle und einer Reihe beige.


Da auch die "Lagune" Brauntöne enthält, passte dies wunderbar, und das Ergebnis gefällt mir sehr gut!


Auch dieses Paar wandert in den Karton für den Soshana-Basar.

Gestern abend habe ich dann noch den "Sommerlavendel" von Tausendschön angestrickt, DAS sieht ja mal richtig klasse aus, und heute dürfte mich nach der Arbeit das Tausendschön-Juli-Unikat im Briefkasten erwarten *freu*.

Ich wünsche euch allen einen schönen Tag und bei dem schwül-heißen Wetter einen kühlen Kopf. Ich werde gleich zur Arbeit düsen und mich in die "Küchensauna" begeben *smile*.

Montag, 29. Juni 2009

Socken 34/2009

Die Sockenstrickerei geht mir zur Zeit nicht gerade flüssig von der Hand, ob`s am Wetter liegt? Ich weiß es nicht.
Allerdings bin ich auch sehr mit den Vorbereitungen für den Basar beschäftigt, da fällt so Einiges an!

Nichtsdestotrotz sind mir wieder ein paar Socken von den Nadeln gehüpft, es war das Juni-Unikat "Lagune" von Tausendschön.



Die Farben passen wunderbar in diese Jahreszeit, man bekommt beim Anschauen zumindestens das Gefühl von Wasser und Strand!


Da mir der Farbverlauf bei der Tausendschön-Wolle mit 60 Maschen am besten gefällt,haben auch diese Socken Größe 38.

Den Rest habe ich auch gleich verarbeitet, allerdings zusammen mit einer beigen Wolle, die seit Monaten in meinem Strickkorb dümpelte.
Das Ergebnis zeige ich euch dann morgen oder übermorgen.

Samstag, 27. Juni 2009

Trauerkarten

Vor ein paar Wochen habe ich mir bei einem Shoppingsender ein Bastelset für Trauerkarten bestellt.

Das Set ist von der Firma "Viva Decor" und gefiel mir sehr gut, weil die Karten sehr schlicht und doch sehr edel wirken, dem Anlass also durchaus angemessen sind.

Neben den Kartenrohlingen und Umschlägen waren auch die Schneidebogen mit den Motiven dabei, auf denen die Sprüche gleich aufgedruckt sind.

Obwohl ich auch sehr gern einfach drauf los bastle und mich vom Ergebnis einfach überraschen lasse, mag ich hin und wieder auch vorgegebene Sets verbasteln, das geht sehr schnell, und die Ergebnisse können sich trotzdem sehen lassen!


Dieses gestreifte Hintergrundpapier hatte ich noch zu Hause und habe es dann auch mit verarbeitet, denn es passt sehr gut zum Stil der Karten!


Da ich für den Soshana-Basar, der nun schon in zwei Wochen statt findet, noch einige Karten brauchte, kam mir das Set gerade recht, denn Trauerkarten verkaufen sich eigentlich immer.


In diesem Sinne habt alle einen schönen Samstag!

Freitag, 26. Juni 2009

Unsere Amsel

Heute mittag bin ich doch tatsächlich auf dem Sofa eingeschlafen *hüstel*.

Nach einer kühlen Dusche und einem heißen Kaffee sind meine Lebensgeistern dann wieder erwacht, und ich hab bei dieser feuchten Hitze das Einzige getan, was man aushalten kann:
mit einem kalten Fußbad auf dem Balkon gesessen und die schwarzen Socken angeschlagen.

Dabei hat mir auf dem Baum gegenüber eine Amsel Gesellschaft geleistet und mich mit ihrem wunderschönen Gezwitscher erfreut:



Gelegentlich verlegte sie ihren bevorzugten Platz auch auf den hölzernen Leitungsmasten, der ein paar Meter weiter steht. Dabei sang sie die ganze Zeit unverdrossen weiter.


Ich liebe Amseln, und da wir ziemlich grün am Ortsrand wohnen, können wir hier viele Vögel beobachten, unter anderem auch ein Eichelhäherpärchen, einen Schwarz- und einen Buntspecht und natürlich sehr viele Spatzen (wo gibt es die nicht!).


Wenn das Wochenende so toll eingeläutet wird, steigt die Stimmung doch gleich immens!